Fragen und Antworten

AIDA und TUI/Mein Schiff – was ist der Unterschied?

Es gibt eine Vielzahl an Unterschieden – zwei stechen heraus:

  • Bei Mein Schiff gibt es überwiegend Bedien-Restaurants, bei AIDA bedient man sich vornehmlich selbst in mehreren Buffet-Restaurants. Wenn Kinder etwas mäkelig sind, ist ein Buffetrestaurant entspannter, weil sie sich genau das aussuchen können, was sie mögen.
  • Und bei Mein Schiff sind die allermeisten Getränke im Preis inbegriffen, bei Aida nur die Tischgetränke. Man kann bei AIDA allerdings vorab pro Person ein Getränkepaket buchen, dann muss man nicht alles einzeln zahlen. Deshalb ist im Katalogpreis Mein Schiff etwas teurer als AIDA. Am Ende der Reise ist das – je nach Trinkgewohnheiten – aber eher ausgeglichen.

Bei Aida ist das Entertainment besser, es gibt deutlich mehr Animationsangebote und „Programm“. Mein Schiff hat die anspruchsvollere Unterhaltung und die schöneren Wellness-Bereiche (bei den neuen AIDA-Schiffen gibt es Sauna nur noch gegen Aufpreis).

Für Kinder im späteren Schulalter sind die großen AIDA-Schiffe mit ihren Wasserrutschen besonders attraktiv. Andererseits ist die Kinderbetreuung bei Mein Schiff weniger zeitlich beschränkt.

An- und Abreise bei Fernzielen

Beginnt oder endet die Reise fernab, stellt sich die Frage: Wie hin- und zurückkommen? Das einfachste ist es, die An- und Abreise über die Reederei zu buchen. Dann hat man die Sicherheit, dass bei Flugverspätungen das Schiff notfalls wartet oder man sich bei verspäteter Ankunft des Schiffes um nichts kümmern muss. Auch der Transfer zwischen Schiff und Flughafen ist dann organisiert.
Der Vorteil einer individuellen Flugbuchung liegt darin, dass man sich Fluggesellschaft, Buchungsklasse und Flugzeiten selbst aussuchen und über eine eigene Buchungsnummer auch oft früher schon Plätze reservieren kann.
Die Fahrt vom Flughafen zum Schiff muss man dann selbst organisieren – meistens passt das mit einem lokalen Taxi. Wer Flugreisen lieber individuell bucht, ist gut beraten, einen Tag früher anzureisen und ein Hotelzimmer hinzuzubuchen und für den Rückflug eine Karenzzeit einzuplanen.

An- und Abreise Deutschland

Beginnt/endet die Reise in Deutschland, gibt es mehrere Möglichkeiten:

- mit der Bahn

Die großen deutschen Kreuzfahrthäfen sind Hamburg, Kiel, Warnemünde/Rostock und Bremerhaven. Alle sind (relativ) gut mit der Bahn erreichbar. Die Anlegestellen der Schiffe erreicht man dann per Shuttle, ÖPNV, Taxi oder fußläufig. Da das je nach Ort und Terminal sehr unterschiedlich ist, beraten wir euch dazu gerne individuell.
Bei rechtzeitiger Buchung gibt es bei der Bahn attraktive  Sparpreise.

In den Schulferien empfiehlt sich eine Sitzplatzreservierung. Sie kostet aktuell für bis zu 2 Erwachsene mit beliebig vielen (eigenen) Kindern 9 Euro (Stand: August 2018) . Online buchen lassen sich maximal 5 Plätze, aber über die Hotline geht das auch für größere Familien. So kann man beispielsweise auch ein typisches 6er-Abteil für sich buchen. Wir unterstützen euch bei Bedarf gerne bei der Anreiseorganisation.
Weitere mit der Bahn im Ausland recht gut erreichbare Zustiegshäfen sind Rotterdam und Venedig (z.B. per Nachtzug). Auch hierfür gibt es interessante Sparpreise.


... mit dem Flugzeug

Vor allem von Süddeutschland aus ist es ziemlich weit bis zu den Seehäfen. Wenn man einen innerdeutschen Flug bucht, sollte man viel Zeit einplanen, denn es gibt oft genug Verspätungen. Und auf die Freigrenzen beim Reisegepäck achten - unangemeldetes Übergewicht ist richtig teuer.

Ein Ausweg ist tefra, da wird der Koffer zum Schiff und später wieder zurückgebracht - siehe Link


... mit dem Flugzeug

Vor allem von Süddeutschland aus ist es ziemlich weit bis zu den Seehäfen. Wenn man einen innerdeutschen Flug bucht, sollte man viel Zeit einplanen, denn es gibt oft genug Verspätungen. Und auf die Freigrenzen beim Reisegepäck achten - unangemeldetes Übergewicht ist richtig teuer.

Ein Ausweg ist tefra, da wird der Koffer zum Schiff und später wieder zurückgebracht - siehe Link

Ausflüge

Es ist gerade der Reiz einer Kreuzfahrt, verschiedene Ziele anzusteuern und kennenzulernen.

Alle Reedereien bieten in den Zielorten der Reisen diverse – in der Regel gut organisierte – Ausflüge zu den gängigen Sehenswürdigkeiten an.
Die kann man vorab online und – je nach Verfügbarkeit – auch noch auf dem Schiff buchen.
Bei besonders spannend klingenden Zielen empfiehlt sich aber auf jeden Fall die Online-Buchung vorab, denn die sind oft schnell ausgebucht.
Ein solcher Ausflug ist der sicherste Weg, die touristischen Highlights zu erleben – die Ausflüge sind perfekt organisiert, meist mit deutschen Führern und vor allem der Sicherheit, dass das Schiff wartet, wenn der Ausflugsbus wegen Stau oder technischer Probleme nicht rechtzeitig zurück zum Schiff kommt.
Aber man sitzt halt lange im vollbesetzen Bus, ist von den festgelegten Zeiten abhängig und sieht lediglich das, was die Organisatoren vorgesehen haben. Und an den Zielorten ist man stets Teil einer ziemlich großen Menschengruppe.

Wer es individueller haben möchte, hat viele Möglichkeiten – es gibt diverse Vermittler, die mit örtlichen Guides oder Agenturen kooperieren und auch individuellere Touren anbieten. Das funktioniert in der Regel bestens.
Typisches Beispiel sind rent-a-guide, Withlocals und Viator, wo Sie Angebote für so gut wie jeden Kreuzfahrthafen finden. Man kann von zuhause aus buchen und bei den meisten Angeboten ist Online-Stornieren bis 24 Stunden vor Ankunft möglich – falls man sich das kurzfristig anders überlegt oder das Schiff wetterbedingt nicht anlegen kann.
Es gibt auch Vermittler, die sich auf Kreuzfahrer spezialisiert haben und eine pünktliche Rückkehr zum Schiff ausdrücklich garantieren – Beispiel „Meine Landausflüge“ .  Der große Vorteil: Das läuft in kleinen Gruppen und meist sind die örtlichen Führer gern bereit, auf individuelle Wünsche einzugehen.
Aber für die allererste Kreuzfahrt empfehlen wir das nicht – da ist das Reederei-Angebot nun mal schlicht nervenschonender.
Vor allem erfahrene Kreuzfahrer nutzen aber sehr gern die vielfältigen „externen“ Angebote und haben Freude daran, ihre Landgänge sehr individuell zu planen.
Vor vielen Häfen – vor allem im asiatischen Raum – stehen auch zahlreiche örtliche Anbieter, die zu extrem preiswerten individuellen Touren einladen. Die Verlockung ist groß, aber die Risiken vielfältig.

Wer einfach nur den Hafen und die Umgebung erkundigen möchte, findet am Vortag auf der Kabine oder an der Rezeption eine „Hafeninfo“ mit einem kleinen Stadtplan und Tipps zu den Sehenswürdigkeiten.
Extrem wichtig ist es, den deutlich kommunizierten „Alle an Bord“-Termin einzuhalten – es wird sonst sehr unangenehm und im Grenzfall auch extrem teuer, wenn man das Schiff verpasst. Auf der Bordkarte steht eine Notfallnummer – falls man im Stau steckt oder in einen Unfall verwickelt wird, unbedingt so früh wie möglich Bescheid geben!

Ausweis oder Reisepass?

Ohne das richtige Dokument kommt man nicht aufs Schiff! Wenn die Reise ausschließlich in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie nach Norwegen und Island führt, dann reicht ein gültiger Personalausweis. Der muss aber noch mindestens 4 Wochen über das jeweilige Reiseende hinaus gültig sein. Für alle anderen Reisen benötigt man einen Reisepass, der nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig ist.

Kinder müssen ein eigenes Ausweisdokument haben!

Babyfon und Kommunikation an Bord

Einige Reedereien bieten – auf Vorbestellung – tragbare Telefone mit Babyfon-Funktion an: Das Telefon klingelt, wenn das Kind aufgewacht ist und schreit. Die eigenen Geräte funktionieren in der Regel nicht, weil die Wände aus Stahlblech sind und die Funksignale nicht durchlassen.

Alle Kabinen haben Telefon mit Freisprecheinrichtung. Man kann also eine andere Kabine anrufen und dann von dort aus hören, ob alles ruhig ist.

Babynahrung, Fläschchen

Alle Schiffe sind auch auf Kleinkinder eingerichtet. In den Restaurants bekommt man heißes Wasser und Gläschen-Nahrung wird gewärmt. Auf manchen Schiffen gibt es auch spezielle Stationen für diese Zwecke, die rund um die Uhr bereit stehen.

Bezahlung an Bord

Mit dem Reisepreis ist es meist nicht getan – es kommen diverse zusätzliche Leistungen hinzu – Getränke, Ausflüge, Wellness-Anwendungen, Käufe im Shop, Fotos, …

Bei der Anreise bekommt man eine Bordkarte, mit der man auf der Reise solche Leistungen bezahlt. Die Ausgaben findet man auf dem „Bordkonto“, das auf allen Schiffen online zugänglich ist. Am Ende der Reise wird das alles in einer Gesamtrechnung zusammengefasst. Es ist praktisch, wenn man vorab eine Einzugsermächtigung erteilt oder eine Kreditkarte hinterlegt – dann wird das reibungslos und ohne Aufwand im Hintergrund abgewickelt – siehe auch Bordrechnung.

Die Bordkarte ist also letztlich eine Art Kreditkarte – man sollte gut auf sie aufpassen. Denn sie ist auch der Türöffner für die Kabine und in den meisten Ländern das Ausweisdokument beim Landgang.

Bordguthaben – was ist das?

An Bord bezahlt man alles mit seiner Codekarte, die man zu Beginn der Reise bekommt.

Die kann man vorher schon aufladen lassen – das ist dann das „Bordguthaben“. Zum einen, indem man schon vorab einzahlt, zum anderen bekommt man z.B.  als Vielfahrer Bordguthaben von der Reederei. Bei allen Cunard-Schiffen (also z.B. AIDA, Costa, …) bekommen die Aktionäre gegen Nachweis ihres Aktienbesitzes (Minimum: 100 Aktien) für jede Reise Bordguthaben – das ist ggf. mehr, als die Aktie an Dividende bringt. Die Details verraten wir Ihnen gern.

Bordguthaben durch Buchen auf dem Schiff

Fast alle Reedereien bieten bei Buchung der Folgereise an Bord Vergünstigungen – bei AIDA zum Beispiel Bordguthaben bis zu 150 Euro pro Kabine. Wenn man die Betreuung durch das eigene Reisebüro behalten will, gibt man die Agenturnummer an – bei uns ist das bei AIDA die 41106, bei A-ROSA 129246 und bei Costa 2540895

Bordrechnung

Alle über die Bordkarte getätigten Umsätze werden zentral erfasst. Während der Reise kann man sich den aktuellen Stand jederzeit über den Kabinenfernseher oder das bordeigene WLAN-Portal anzeigen lassen. Zum Ende der Reise kann man sich die Schlussrechnung an entsprechenden Terminals oder an der Rezeption ausdrucken lassen. Bei AIDA kann man nach der Reise die Rechnung über MyAIDA abrufen.

Bezahlen kann man  am letzten Tag der Reise an der Rezeption – erfahrungsgemäß ungünstig, weil sich da lange Schlangen bilden. Besser ist es, beim Check-in oder während der Reise die Kredit- oder EC- Karte an der Rezeption registrieren lassen (bei AIDA geht das auch vorher schon online über MyAIDA).

Bordsprache

Auf den Schiffen der deutschen Reedereien ist die Haupt-Ansagesprache deutsch. Viele Durchsagen werden auch in Englisch gemacht. Bordsprache deutsch heißt aber nicht, dass die gesamte Crew deutsch spricht – dort wird intern typischerweise Englisch gesprochen.
Auf selbst organisierten Landgängen in fremden Ländern kommt man meist mit Englisch ganz gut zurecht.
Auf Schiffen anderer Reedereien gibt es zumindest einen Teil der Ansagen auch auf Deutsch. Aber es ist schon nervig, wenn jede Ansage in vier Sprachen läuft.

Buchen über uns

Sehr viele erfahrene Kreuzfahrer buchen am liebsten über das Reisebüro ihres Vertrauens. Weil sie auf diese Weise fachkundige Hilfe – auch bei Konflikten mit der Reederei – bekommen. Die achten übrigens strikt darauf, dass es keinen Preiswettbewerb gibt: Wer also direkt bucht, bekommt die gleichen Preise wie bei uns. Da gibt es dann ohne Aufpreis noch die persönliche Betreuung zusätzlich.

Ruf uns also gerne an (02104 78 33 294) oder schick uns eine Mail an  info@alle-an-bord.de wir kümmern uns.

Wenn du lieber selbst online stöberst, findest du hier entsprechende Links zu den Reedereien – wir bleiben dann auch bei Direktbuchung in Verbindung.

Wenn du an Bord bist und dort buchst, um extra Bordguthaben zu bekommen (siehe hier), gib gern unsere  Agenturnummer an – bei AIDA ist das 41106, bei A-ROSA 129246, bei Costa 2540895 und bei Hapag Lloyd 901217.

Check In – An Bord gehen

In den Reiseunterlagen steht, wann man an Bord darf. Das ist bei den Reedereien unterschiedlich geregelt. So gibt AIDA zwar Zeiten vor, um den Ansturm zu verteilen, aber man kann auch früher oder später kommen – spätestens eine Stunde vor Abfahrt. Andere Reedereien geben feste Zeiten vor – wer früher kommt, wartet halt.

Check out

Am letzten Tag der Reise legt das Schiff üblicherweise sehr früh im Ankunftshafen an. Übliche Check-Out-Zeit ist 9 bis 11 Uhr. Das ist aber unterschiedlich – je nach Reederei und Hafen. Hat man die Abreise über die jeweilige Reederei gebucht, endet der Aufenthalt an Bord erst mit dem Transfer. Das kann deutlich früher sein (in Dubai zum Beispiel 4 Uhr morgens), aber auch bei Rückflug ab Abend am späten Nachmittag. Man kann es sich leider nicht aussuchen.

Dresscode

Auf den von unseren Kunden überwiegend gebuchten Schiffen (AIDA, A-Rosa, Costa, Mein Schiff) findet man überwiegend sportlich legere Freizeitkleidung. Das auf traditionellen Kreuzfahrten übliche offizielle Dinner mit Smoking und Abendkleid gibt es nicht. In die Gourmet-Restaurants geht man tendenziell etwas besser angezogen. Was nicht geht, ist Badebekleidung und am Abend kurze Hosen bei den Herren.
Partyhasen nehmen schon mal entsprechendes Outfit mit; und es gibt schon mal Spezielles, wie die Black&White-Party und speziell auf AIDA das Oktoberfest mit bayrischer Tracht.
Wer es gern luxuriös hat und dennoch leger, dem sei die Europa2 von Hapag Lloyd empfohlen.

Gepäck

An Bord gibt es keine Beschränkungen – nur der Platz unter den Betten (und der verfügbare Schrankraum) begrenzt das Volumen. Beginnt oder endet die Reise mit einem Flug, sind die Angaben der Airline strikt zu beachten – Übergepäck ist sehr teuer.

Getränkepakete

Auf manchen Schiffen sind die meisten Getränke im Reisepreis enthalten – Beispiel: Mein Schiff. Das mögen auch Kinder gern, weil sie dann nicht immer die Eltern fragen müssen. Wo Getränke nicht includiert sind, kauft man sie über die Bordkarte. Und das kann das ganz schön ins Geld gehen. Um das kalkulierbar zu halten und vor allem den Kindern die Freiheit zu geben, sich selbst Getränke zu kaufen, gibt es Getränkepakete, bei denen nicht jedes Getränk einzeln zu zahlen ist – das sei hier am Beispiel von AIDA (bei Reisen ab 7 Tagen) erläutert:

AIDA Kids (4 bis 12 Jahre) für 7 Euro pro Person und Tag
AIDA Teens (13 bis 17 Jahre) für 9,90 Euro pro Person und Tag
Das Paket beinhaltet alle Softgetränke im offenen Ausschank, Froozies, Milchshakes, alkoholfreie(r) Punsch/Bowlen sowie alle Kids & Teens Drinks und Cocktails aus der Barkarte.
Im Einzelverkauf kostet ein Cocktail knapp 5 Euro und ein Softdrink 2 Euro. Das ist also ein Paket, das sich sehr häufig lohnt.

AIDA Light (Erwachsene) für 9,90 Euro pro Person und Tag
Im Paket enthalten sind alle Softgetränke im offenen Ausschank, Froozies und Milchshakes, alkoholfreie Cocktails und Eiscocktails, alkoholfreie/r Bowle und Punsch sowie Kaffee- und Teespezialitäten ohne Alkohol (ausgenommen Starbucks Produkte).

AIDA Comfort (Erwachsene) für 19,90 Euro pro Person und Tag
Zusätzlich zum AIDA „Light“ Paket auch diverse (nicht alle) alkoholische Getränke: AIDA Hausweine im offenen Ausschank, AIDA Haussekt im offenen Ausschank, Radeberger Bier vom Fass und Schöfferhofer Weizen Bier.

Wichtig: Alle volljährigen Gäste einer Kabine müssen das gleiche Getränkepaket buchen – einzeln geht nicht.

Dann gibt es noch das „AIDA Genießer-Paket“:
Das ist eine Art Prepaid-Karte, die man für das gastronomische Angebot in den Restaurants und Bars an Bord verwenden kann (Gäste ab 18 Jahre). Man lädt die Karte mit einem Betrag zwischen 100 und 1000 Euro auf und bekommt einen Vorab-Rabatt von 10-15%.
Aber: Aktionen wie „Happy Hour“ und dergleichen kann man mit dieser Karte nicht bezahlen und sie gilt nicht im Spa-Bereich und nicht für Champagner und champagnerhaltige Getränke.
Und auch wichtig: Nicht genutztes Guthaben verfällt am Ende der Reise.

Internet an Bord?

Internet kommt an Bord über Satellit und ist damit teuer und langsam. Wer es eine Zeitlang ohne aushalten kann, nutzt in den meisten europäischen Ländern besser das Mobilfunknetz. Außerhalb Europa wird das aber kompliziert und teilweise recht teuer.

Alle Schiffe bieten Internetpakete an – meist als Volumentarife, d.h. man kann z.B. 100 MB „verbrauchen“ und dann ist Ende. AIDA hat auch eine „Social Media Flat“, mit der man unbegrenzt diverse Services nutzen kann (z.B. WhatsApp, twitter, Facebook, Instagram, …). Das ist vor allem für unsere Teenies interessant. Dass man dann keine Internetseiten aufrufen kann, verschmerzen die meisten ganz gut.

Kabinen und Betten

Auf (fast) allen Kreuzfahrtschiffen gibt es familiengeeignete 3- und 4-Bett-Kabinen; gelegentlich auch 5-Bett-Kabinen. Üblicherweise verfügen diese Kabinen über ein Doppelbett (meistens, nicht immer) und zusätzlich stehen ein flaches Zusatzbett und/oder ein bzw. zwei Pullman-Betten bereit. Pullman-Betten sind quasi „Hochbetten“, die aus der Decke heruntergeklappt werden. Natürlich bieten alle Reedereien einen ordentlichen Rausfallschutz für diese Betten an. (Allerdings sind die Betten meist nicht für kleine Kinder freigegeben). Die Pullman-Betten kann man tagsüber vom Room-Service einklappen lassen – oder das selbst erledigen – wenn man mehr Bewegungsfreiraum möchte.
Für Kinder bis 2 Jahre bekommt man meist automatisch ein Baby(gitter)bett in die Kabine. Wer keins braucht, kann es vom Room-Service wieder abbauen lassen. Für ältere Kleinkinder kann man im Rahmen der bestehenden Kapazitäten ein Babybett per Nachfrage an Bord bekommen. Auch Bettgitter sind üblicherweise an Bord verfügbar.

Wem es mit der ganzen Familie in einer Kabine zu eng wird, kann zwei Kabinen mit Verbindungstür oder bei älteren Kindern auch „im Gang gegenüber“ buchen.

Es gibt bei jeder Reederei ein paar „besondere“ Kabinen, zum Beispiel zur Belegung mit zwei Babys/Kleinkindern, Kombi-Verbindungstür-Kabinen Balkon+Innen, oder barrierefreie Kabinen für Familienmitglieder mit besonderen Bedürfnissen. Wir beraten gerne bei der Auswahl – das schützt dann auch vor „unangenehmen“ Überraschungen, beispielsweise der der Feststellung, dass eine Kabine auch mal zufällig nur einzelstehende Betten hat oder direkt neben einer Lärmquelle liegt…

Kinder an Bord

… ist unser Spezialthema.
Auf allen Schiffen sind Kinder herzlich willkommen. Es gibt Ermäßigungen beim Kabinenpreis – auf manchen Schiffen/Touren fahren Kinder sogar zum Nulltarif mit. Alters-abgestufte Kinderbetreuung mit festen Betreuungszeiten, gemeinsames Essen in der Gruppe, Aktionen an Bord und auf die Altersgruppe abgestimmte Workshops sind Standard. Die Teenies haben in der Regel ihren eigenen erwachsenenfreien Raum zum Chillen und Spielen; häufig werden für sie auch spezielle Ausflüge und Landaktivitäten ausgerichtet.

Die Angebote sind sehr vielfältig. Wie auch die Bedürfnisse der kleinen und großen Gäste. Details besprechen wir daher am besten individuell.

Kinderermäßigung

Alle Reedereien bieten günstige Preise für mitreisende Kinder und Jugendliche an. Die Regeln sind nicht einheitlich und auch von der Saison abhängig. Wir beraten Sie gern.

Nebenkosten an Bord

Das ist je nach Reederei unterschiedlich – siehe beispielsweise AIDA/TUI

So müssen Getränke je nach Reederei zusätzlich, teilweise auch zu den Mahlzeiten, bezahlt werden oder sind inklusive. Bei AIDA sind  in den Buffetrestaurants Wein, Bier und Softdrinks, Kaffee und Tee während der Restaurantzeiten inklusive und müssen in den Bedienrestaurants separat bezahlt werden. Auch an den Bars muss man für jedes Getränk bezahlen. Bei TUI und A- ROSA ( dort je nach Tarif) sind – bis auf wenige Ausnahmen – auch die Getränke an den Bars im Reisepreis enthalten.
Sind Getränke kostenpflichtig, kann man bei den meisten Reedereien Getränkepakete buchen.

Kosten an Bord entstehen außerdem – wenn man das nicht vorher schon bei der Buchung reserviert und bezahlt hat –  für

  • Essen in den Spezialitätenrestaurants
  • Internet an Bord
  • Ausflüge
  • Sport- und Edutainment-Workshops
  • Wellnessanwendungen
  • Shopping an Bord
  • Casino-Ausgaben
  • Fotos und Reisefilm
  • ggf. ärztliche Behandlungen an Bord
  • Trinkgelder

Wieviel da zusammenkommt? Das ist individuell extrem unterschiedlich. Es gibt Gäste, die kommen fast ohne Zusatzkosten aus, andere geben vierstellige Beträge aus.

Reisepreis bezahlen

Der Reisepreis ist meist in zwei Raten fällig – erst eine Anzahlung nach der Buchung und der Rest dann, so wie es in den Reisebedingungen steht, vor der Reise. Bei den meisten Reedereien kann man online per Kreditkarte, Sofortüberweisung oder den Betrag konventionell überweisen.

Es empfiehlt sich, auch für die Bordrechnung bereits eine Zahlungsweise festzulegen, dann muss man nicht am letzten Tag fürs Bezahlen anstehen.

Rollstuhl

Barrierefrei kann eine Kreuzfahrt kaum sein, aber es ist beeindruckend, was die Anbieter alles tun, damit auch Rollstuhlfahrer die weite Welt sehen können.
Man bietet individuelle Transfers zum Hafen, bevorzugten Check-In, barrierefreie Kabinen, reservierte Tische in den Buffet-Restaurants und vielerlei Unterstützung bei Landgängen und Ausflügen. Hier wird zwar viel möglich gemacht, aber es gibt Häfen mit starkem Tidehub oder einer sehr steilen Gangway-Treppe – da kann es Probleme geben – auch beim Tendern.
Aida und TUI Cruises bieten Hafenlisten, aus denen hervorgeht, wie die Chancen sind, an Land zu kommen.

Schiffsmanifest – was ist das?

Die Reederei muss den örtlichen Hafen-, Zoll- und Grenzbehörden bei der An-/Einreise eine Aufstellung der Personendaten aller Personen an Bord vorlegen. Damit das reibungslos funktioniert, muss man vor der Reise im sogenannten Schiffsmanifest die entsprechenden persönlichen Daten eintragen – bei dem meisten Reedereien geht das online – beispielsweise bei AIDA auf der myaida-Seite.

Das muss spätestens 6 Wochen vor der Abreise vorliegen. Man sollte das frühzeitig tun, denn so erkennt man rechtzeitig, wenn ggf. die notwendigen Ausweispapiere abgelaufen oder das eventuell notwendige Visa fehlt.

Seenotrettungsübung

In der Regel noch bevor das Schiff den Hafen verlässt, findet die SNRÜ statt – die Seenotrettungsübung (auch Drill genannt). Die Teilnahme daran ist obligatorisch! Auch wenn man das Schiff bereits kennt und es die zehnte Kreuzfahrt ist, jeder muss teilnehmen und die persönliche Anwesenheit jedes Passagiers wird überprüft. Wo man sich einzufinden hat, steht auf einem Plan (meist innen an der Kabinentür angebracht), der Termin steht im Tagesprogramm

Shareholders Value

Aktionäre der Carnival Corporation mit mindestens 100 Aktien erhalten ein Bordguthaben für alle Kreuzfahrten mit einem zum Konzern gehörenden Schiff. Bei AIDA sind das pro Kabine 200 Euro für 14-tägige Reisen, 75 Euro für 7 bis 13-tägige Reisen und 40 € für Reisen bis zu 6 Tagen. Man meldet das ca. 4 Wochen vor Reiseantritt per Mail mit einem Depotauszug und Angabe der Steuer-ID und der Buchungsnummer unter bordguthaben@aida.de an.

Tefra

Gerade, wenn man mit mehreren Kindern reist, ist das Gepäck groß, schwer und unhandlich. Hat man dann eine Anreise mit Umsteigen, kann das schon recht stressig werden.

Aber man kann über die Firma tefra einen Haus-zu-Schiff-Service buchen. Ein paar Tage vor der Anreise wird der Koffer zuhause abgeholt und bis zur Kabine transportiert. Und zwei Tage nach Ankunft retour.
Der Koffer darf allerdings nicht mehr als 30 kg wiegen; der Service kostet aktuell 44,90 Euro pro Koffer und Transport.
Bucht man über die Bahn (Link) kostet es 2 Euro/Koffer und Strecke weniger.

Tendern

Nicht in allen Häfen können Kreuzfahrtschiffe anlegen – manchmal auch wetterbedingt. Dann werden die Passagiere mit ein oder zwei der ohnehin mitgeführten Rettungsboote an Land gebracht und wieder abgeholt. Das kostet ziemlich viel Zeit und da ist es noch wichtiger, dass man nach einem Ausflug rechtzeitig wieder am Hafen ist.

Trinkgeld

Bei den meisten deutschen Reedereien ist das Trinkgeld im Reisepreis enthalten – Näheres steht in den Reisebedingungen. Vor allem auf amerikanischen Schiffen ist das anders – da wir ein Trinkgeld pro Tag und Person automatisch dem Bordkonto belastet.

Auch wenn das Trinkgeld Bestandteil des Reisepreises ist, gibt man bei guten Leistungen gern ein kleines Extra.

So enthalten die Belege für die Bezahlvorgänge eine Zeile für Trinkgeld – da kann man das Gewünschte eintragen und es wird dem Bordkonto belastet. Gerade der Zimmerservice freut sich auch über eine kleine Barzuwendung – übergibt man am besten direkt.

Es gibt auch einen Trinkgeldpool, der dann auf die gesamte Crew aufgeteilt wird. Manche Reedereien bieten Umschläge an, in die man das Trinkgeld für einzelne Crewmitglieder legen kann.

Verbindungstür

Es gibt Kabinen, die durch eine Zwischentür verbunden werden können (der Steward schließt die dann auf). Das ist sehr praktisch, wenn man als Familie in mehreren Kabinen fährt.

Versicherungen

Eine Kreuzfahrt wird meist ziemlich langfristig vorher gebucht. Und ganz billig ist sie auch nicht. Deswegen empfiehlt sich eine Reiserücktrittsversicherung, die die Stornierungskosten bei krankheitsbedingtem Rücktritt von der Reise übernimmt.

Wichtig ist bei Auslandsfahrten auch eine Reisekrankenversicherung, denn die Krankenkasse zahlt nicht oder nur einen Teil der Kosten einer Heilbehandlung im Ausland. Teil dieser Versicherung sollten auch die Rückholkosten sein, wenn man so schwer erkrankt, dass man die Reise abbrechen muss.

Am besten fährt man mit einer Kombi-Reiseversicherung, die alle diese (und ein paar andere) Risiken abdeckt.

Manche Reedereien bieten das als (kostenpflichtiges) Zusatzangebot an, manche Risiken sind auch in ADAC-Schutzbriefen enthalten. Und bei Bezahlung der Reise mit einer Gold-Kreditkarte sind oft auch Versicherungsleistungen eingeschlossen. Allerdings sollte man das Kleingedruckte sorgfältigst lesen, denn es gibt alle möglichen Ausschlüsse, Selbstbehalte und Haftungsgrenzen. Und wenn der Schaden eintritt, gibt es dezidierte Nachweispflichten, bei deren Verletzung die Leistung verweigert werden kann – das ist alles nicht erfreulich – siehe Bericht Stiftung Warentest.

Wir empfehlen daher, zumindest die Auslandskrankenversicherung für wenig Geld bei einem der spezialisierten Anbieter abzuschließen und sich nicht auf solche „Umsonst-Angebote“ zu verlassen. Und statt der Einzelversicherung für eine Reise lohnt oft ein Jahresvertrag. Das ist nicht so viel teurer als für die Einzelreise und alle weiteren Reisen sind automatisch und kostenfrei mitversichert.

Sehr gute Erfahrungen haben wir persönlich mit der Würzburger Versicherung gemacht, die auch in den einschlägigen Tests bisher stets ganz vorn stand. Der Preis ist günstig und die Abwicklung im Schadensfall lief glatt und ohne viel Papierkram.

Hier die Links zu den Artikeln der Stiftung Warentest (Download kostenpflichtig):
Auslandskrankenversicherung
Reiserücktrittsversicherung

 

 

Visum

Reisen in Europa benötigen kein Visum. Je weiter weg die Reise geht, umso mehr muss man sich kümmern: Was dann benötigt wird und wie man es erlangt, kann man so generell nicht sagen, zumal die Visabedingungen  sich immer mal wieder ändern. Darüber informieren die Anbieter in der Reisebestätigung aber recht gründlich. Man muss sie dafür allerdings auch lesen …

Zusätzlich sollte man sich rechtzeitig vor dem Beginn der Kreuzfahrt über die jeweils aktuellen Einreisebestimmungen – insbesondere auch die für Kinder – informieren. Eine gute Informationsquelle ist die Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Vorab-Übernachtung bei der Anreise?

Je nach Länge des Anfahrtsweges, gewählten Verkehrsmittel und Ablegezeit des Schiffes kann es sinnvoll sein, bereits vorher in der Hafenstadt zu übernachten. Gerade mit Kindern ist die Anreise am Vortag oft stressfreier, zudem fällt der fragwürdige „Nervenkitzel“ weg, ob bei Verspätungen, Ausfällen oder Stau das Schiff wohl noch erreicht wird.
Und ein weiterer Vorteil: Meist kann man bereits ab ca. 11 Uhr aufs Schiff und alle Angebote nutzen. So gewinnt man einen halben Bordtag dazu.

Für deutsche Hafenstädte: 3-/4-/5-Bettfamilienzimmer bietet beispielsweise A&O Hotels (Hamburg, Kiel) und B&B Hotels (Hamburg, Kiel) sowie das Dock INN (Warnemünde). Eine Alternative dazu sind familiengeeignete Hostels oder Appartements, von denen wir einige persönlich kennen und gerne weiterempfehlen.
Auch DJH-Jugendherbergen gibt es in allen Städten, allerdings lohnt sich hier ein extra Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Je nach Wohnort kann auch eine Anreise mit dem Nachtzug eine Alternative sein, insbesondere für die Häfen in Hamburg und Venedig. Zum Beispiel: ein privates Liegewagenabteil für 2 Erwachsene und 1-4 Kinder auf der Strecke München – Venedig kostet 199 Euro inkl. Frühstück (Stand: September 2018).

WLAN

Die Schiffe sind ziemlich komplett mit WLAN-Zellen ausgestattet. Man kann mit dem jeweiligen Bordportal – bei einigen Reedereien auch mit eigenen Apps viele wesentliche Informationen abrufen. Und wie das mit dem Internet funktioniert – siehe unter Internet

Zwillinge / Zwei Kinder unter zwei Jahren

Grundsätzlich ist eine Kreuzfahrt natürlich auch mit zwei Babys oder Kleinkindern pro Kabine möglich (und oft auch eine erholsamere Urlaubsform als „Landurlaub“). Allerdings unterliegen Kabinen, die für Babys/Kleinkinder freigegeben sind, bestimmten Sicherheitsvorschriften: zum Beispiel muss der Platz formal ausreichen, um ein bzw. zwei Babybetten aufzustellen, unabhängig davon, ob diese individuell dann auch benötigt werden. Daher gibt es auf den meisten Kreuzfahrtschiffen nur eine begrenzte Anzahl von geeigneten Kabinen, die insbesondere zu Ferienzeiten frühzeitig ausgebucht sein können. Wir beraten Dich gerne – auch im Hinblick auf besonders baby- und kleinkindgerechte Schiffe!